AUF BRUCH!
offenes Atelier mit Vernissage am 28.02.2026
Offenes Atelier - bis 27. Februar
Vernissage 28. Februar. 15-21 Uhr Programm 16.00 - 19.00 Uhr
Ausstellung 01. - 04. März täglich 16 - 20 Uhr - die Künstler:innen sind anwesend
»Es braucht den Bruch und das Dazwischen, damit etwas Neues entstehen kann.«
Im KARLA tempo haben sich 8 Künstlerinnen gefunden, um ihren künstlerischen Aufbruch zu praktizieren, im offenen Atelier an ihren Werken zu arbeiten und die Ergebnisse auf der Vernissage zu präsentieren. Allen gemeinsam ist die Lust aufzubrechen - für sich persönlich und gemeinsam als Gruppe, die sich so vorher nicht kannte.
Aufbruch, das heißt Altes verabschieden und sich Neuem zu wenden. Ein Thema unserer Zeit, überall. AUF BRUCH! ist ein gelebtes Projekt, dass aus dem Sein der Beteiligten und deren Engagement einfach entstanden ist. Es ist ein Mikrokosmos für Neues wagen. Es ist gelebte Kunst, oder frei nach Beuys:
"Durch Menschen bewegen sich Ideen fort, während sie in Kunstwerken zurückbleiben und erstarren."
Vor Ort wird an dem eigenen Werk, einer Performance, oder einer Installation gearbeitet. Am 28. wird gezeigt, was (bis dahin) entstanden ist und die eigenen Erfahrungen miteinander geteilt.
Insgesamt 8 KünstlerInnen aus 3 Generationen leben und verarbeiten ihren Aufbruch künstlerisch. In folgenden Sparten sind sie am Start: Malerei, StreetArt, Lichtdesign, Konzeptkunst.
Weitere Informationen zu den Künstlerinnen, ihren Statements und Programm werden fortlaufend veröffentlicht.
28.02. VERNISSAGE - AUF BRUCH! IST DA
16 Uhr 8 Künstler:innen präsentieren persönlich ihre Kunst plus Erfahrungen
17 Uhr Austausch mit dem Publikum
18 Uhr Acts
1. Lichtinstalltion "portal works 3" / substrat_kollektiv drtytrb
drtytrb verfügt über die Fähigkeit, Türen aufzubrechen und Flüchtigem ein Wesen zu geben. Der Betrachter wird Teil einer performativen Installation, die zu einer Erfahrung einlädt.
2. Performance "Podiumsdiskussion von 6 Farben mit Publikum - bei zeitweiligem Konsenz" / Frank-Toni Pyko
Erstmals haben sich 6 Farben bereit erklärt, persönlich an einer öffentlichen Diskussion teilzunehmen. Sie geben Einblicke in ihr Privatleben und suchen gemeinsam nach Antworten zu zentralen Lebensfragen. Die Unterschiedlichkeiten von Blau, Gelb, Grün, Orange, Pupur und Rot, lassen auf kontroverse Diskussionen schließen.
KÜNSTLER:INNEN
substrat_kollektiv drtytrb
drtytrb nutzt seit seiner ersten öffentlichen Installation 2001 («Konzeptlos» im Gundeldinger Feld, mit Atelier Metamorphz) eine Fusion aus Video, Licht, Malerei und elektronischen Klängen als Ausdruck einer multidisziplinären Kunstform. Jeder Aufbruch ist ein Eingang. drtytrb verfügt über die Fähigkeit, Räume zu erschaffen, Türen aufzubrechen und Flüchtigem ein Wesen zu geben. Der Betrachter wird Teil einer performativen Installation, die am 28.02. zu einer Erfahrung einlädt.
Website ...
Constanze Aniol
Sie schafft kraftvolle Mixed-Media-Arbeiten, in denen starke Frauen im Mittelpunkt stehen. Hauptmaterial ist Tusche, kombiniert mit Neonfarben, Blattgold und weiteren Mixed-Media-Elementen. Ihre Werke strahlen Präsenz und Energie aus und zeigen zugleich das Leiden und die Herausforderungen in der Gesellschaft. Sie feiert, was Frauen sein dürfen – echt, stark und ungeschönt – und macht sichtbar, wie sie sich in ihrer ganzen Vielfalt entfalten.
@constanze.aniol.art
Frank-Toni Pyko
Seine Kunst steht in direktem Bezug zum Leben - genauso wie für ihn das Leben eine Kunst ist.. Dem, was hinter dem Sichtbaren liegt, der inneren Welt jedes Menschen, gibt er Ausdruck. In seinen Bildern spürt er den Momenten nach, in denen sich Gedanken und Gefühle in Formen und Farben zeigen.
Im Rahmen des Projektes entwickelt er eine Performance, bei der 6 Farben von ihrem Dasein und Blick auf die Welt erzählen. Die Uraufführung erfolgt am 28.02.
www.franktoni-pyko.art @frank_toni-pyko
Joya Ungeheuer
Sie drückt ihre inneren Prozesse in intuitiv gearbeiteten Werken aus. Gerne zieht sie dabei Altbekanntes in ein abstraktes Spektrum- somit wird Munch‘s „der Schrei“ in Form und Farbe übersetzt, entpersonalisiert und zu einem kollektiven Ton der Ohnmacht, inmitten einer turbulenten Welt. In der aktuellen Projektarbeit „Auf-Bruch“ mit 7 anderen KünstlerInnen, fokussiert sich Ungeheuer auf alltägliche Aspekte dieses Themas, wenn die Möglichkeiten begrenzt und der gesellschaftliche Rahmen streng gesetzt ist.
@joya_ungeheuer
Lucia Menz
In meinem künstlerischen Gestalten lasse ich mich leiten vom Suchen, Finden. Experimentieren, Spielen, Bewegen. Ob in Material, Bild, Wort, Bewegung oder Musik, immer geht es darum, Verbindungen zu schaffen, Zusammenhänge erlebbar zu machen. Die Natur steht Pate, dient als Impulsgeberin und Inspirationsquelle.
SABEL
Ihre Arbeiten sind im Realismus verwurzelt und von einer Faszination für klassische Skulptur geprägt. Zeichenhafte Elemente tauchen als wiederkehrendes Motiv auf und setzen der klassischen Form Kontrast und Irritation entgegen. Disziplin und Detailgenauigkeit prägen ihren Arbeitsprozess. Ihre Malerei versteht sie als beständige Suche nach Klarheit, Stärke und Identität.
Similee73
Die StreetArt-Künstler*in verwandelt mit ihren Schablonen und Sprühdosen leere Flächen in lebendige Statements voller Farbe und Ausdruck. Ihre Kunst verbindet urbane Energie mit persönlichen Geschichten, gesellschaftlichen Botschaften, aber auch politischen Themen. Mit jedem Werk möchte sie Emotionen wecken, Denkanstöße geben und den öffentlichen Raum neu erlebbar machen.
@similee73 Mitbegründerin des Freien Kollektivs @urban_art_freiburg_5x
WIHR
WIHR möchte anonym bleiben und nicht persönlich zur Ausstellung erscheinen. Er verkörpert DAS, was uns abhält, zu tun, vom dem wir wissen, dass es richtig wäre zu tun. Er war während des Projektes wie selbstverständlich anwesend. Wir haben uns mit ihm angefreundet.
Sein Aufbruch besteht darin, sich öffentlich zu zeigen. Er hat sich bisher im Stillen, Versteckten, Innerlichen sehr wohl gefühlt. Vor einem Publikum zu sprechen, ist neu für ihn. Er hat während der Zeit im offenen Atelier wie alle an einem Kunstwerk gearbeitet, dass auf der Vernissage seine Premiere erlebt.
